Wenn Träume wahr werden – Meine Reise nach Indien

In einem früheren Beitrag habe ich euch erzählt, dass ich meinen Traum wahr gemacht habe und letzten Herbst nach Indien gereist bin. Nun möchte ich euch natürlich mehr darüber erzählen und kann jedem von euch eine Reise nach Indien nur empfehlen. Eine Reise nach Indien verändert dich und deine Sicht auf unsere wunderschöne Welt! Im guten, versteht sich 🙂 . Meine Reise nach Indien, hat nicht nur einen Traum für mich wahr gemacht, es waren ganz viele Träume die erfüllt worden sind. In diesem Bericht werde ich allerdings noch keine Details verraten, da ich vor habe euch von Stadt zu Stadt zu erzählen.

Reiseorganisation

Gebucht habe ich über die deutsche Reiseagentur für individuelle Fernreisen Entdeck die Welt.       (Dies ist kein bezahlter Beitrag) Auf ihrer Website kann man sich mit Bausteinen, seine Traumreise selber zusammenstellen und natürlich auch im persönlichen Gespräch verfeinern. Ich habe dies über Email und Telefon gemacht. Die tollen Menschen bei Entdeck die Welt arbeiten eng mit lokalen Agenturen im Zielland zusammen, was die Reise zum einten spannender macht und zum anderen auch günstiger, da die lokalen Preise für Hotels, Transfer und Ausflüge gerechnet werden. Vorgängig habe ich ganz tolle Reiseunterlagen von Entdeck die Welt erhalten und in Indien von einem Reiseleiter von GoVacation India. Alles war einfach nur Perfekt organisiert und ich musste mich um nichts sorgen.

Reiseunterlagen von Entdeck die Welt und GoVacation India
Reiseprogramm

Ankunft

Wenn man in Dehli ankommt, wird man von Menschenmassen empfangen, man weiss direkt die Vorurteile stimmen und es folgen noch mehr. Taxifahrer reissen sich um dich und von den anderen wird man gnadenlos angestarrt. Gottseidank wurde ich von einem Reiseleiter abgeholt und ich musste nur das Schild mit meinem Namen finden. Ich wäre nach dieser langen Reise und der Ankunft mitten in der Nacht definitiv überfordert gewesen. Ratschlag 1: organisiert im voraus Jemand der euch abholt! Weiter ging es durch die Massen, wo auch schon mein Fahrer uns erwartete und mich zu meinem ersten Hotel brachte. Das 5* Hotel Royal Plaza in New Dehli in dem sogar Bollywood Stars übernachten, aber für uns Europäer günstig ist.

Mein Fahrer Mr. Singh
Eingangsbereich Hotel Royal Plaza

Faszination der Vielseitigkeit

 Indien ist so unglaublich gegensätzlich, extrem, vielseitig, wie ein Masala (Curry bei uns). Man kann es eigentlich gar nicht in Worte fassen. Die Armut und der Reichtum, die Sauberkeit und der Schmutz, der Lärm und die Ruhe, die Offenheit und Verschlossenheit der Menschen usw. Kein Land hat mich bis jetzt so sehr fasziniert wie Indien und die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft haben mich oft sprachlos gemacht. Die Strassen überfüllt mit allen erdenklichen Verkehrsmittel, inkl. Rinder, Kühe und Kamelen und alle fahren in einer hupenden Gelassenheit, da würde jeder Europäer fluchend explodieren. Haha.

Ziege vor einer Ur-alten Moschee

Da der Hinduismus auch lehrt alles so hinzunehmen wie es ist (Karma), funktioniert dies auch in einem Land mit 1.33 Milliarden Menschen.

Meine Highlights in Indien

Mein absolutes Highlight war der Besuch in Agra beim Taj Mahal, den ich schon seit ich denken kann sehen wollte und es war noch schöner wie ich es mir vorgestellt habe. Dieser Tag werde ich in meinem Leben nicht vergessen, denn er war auch noch mit einem Treffen mit einem indischen Freund verbunden, welchen ich übrigens über Instagram kennengelernt habe und nicht wusste was mich erwartete (man weiss ja nie recht wen man so Online kennenlernt). Mein Fahrer und die Reiseagentur waren aber informiert und so fühlte ich mich sicher für den Notfall (welcher nie eingetroffen ist!). Es war einer der schönsten Tage in meinem Leben!

Der Taj Mahal

Dann waren da natürlich noch die indischen Elefanten, mein liebstes Lieblingstier und unser Familientier (Insider 😉 ) Elefanten gehören zu Indien wie die 330 Millionen Götter . Eigentlich wollte ich in oder um Jaipur zu einem Elefanten Waisenhaus gehen, aber irgendwie wusste keiner wo es so etwas gibt und ich wurde auch nicht erfolgreich fündig. So hat uns mein Fahrer zu einer Touri-Attraktion gefahren, wo man Elefanten bemalen, waschen und reiten kann. Ich mag solche Touristen Attraktionen mit Tieren überhaupt nicht. Für mich war klar, ich wollte einfach einen Elefanten streicheln und umarmen, einfach nur Liebe geben und empfinden.

Heisst auf Deutsch: Mami und Papi ich bin Glücklich (Sie waren andauernd besorgt um mich) und die Farbe ist die Selbe, welche an Holi (dem Farbenfest) gebraucht wird und unschädlich für Tier und Mensch!
Wunderschöne Elefanten Dame

Jaipur war sehr Eindrücklich, nicht nur wegen den Elefanten. Jaipur nennt man auch The Pink City, was bedeutet das die Häuser der Altstadt in Pink angemalt sind. Die Architektur in der ganzen Stadt ist unglaublich detailliert und die alten Burgen (Forts) waren unglaublich Imposant. Es gibt 3 Forts rund um Jaipur und alle sind mit einem bestimmten Wassersystem verbunden. In Jaipur haben wir soviel unternommen und erlebt, da werde ich zu einem späteren Zeitpunkt mehr erzählen. Dort habe ich auch in einem alten Ferienhaus eines Maharatjs übernachtet.

Das Amber Fort
Amber Fort
Aussicht zum nächsten Fort
Falls da mal jemand wieder kochen möchte 😉

Ein bisschen Tibet in Nordindien

Am Fusse des Himalayas liegt Dehradun, dort wollte ich mir ein bisschen erholen und mein erlebtes in der wunderschönen buddhistischen Tempelanlage und in der Natur verarbeiten. In Dehradun habe ich mir in einer Augenklinik eine neue Brille gekauft. Top Tip für Brillenträger die in Indien sind: kauf dir eine Brille für ca 1/4 des Preises für uns Schweizer. Brille inkl. Augentest und Arztkontrolle hat mich sage und schreibe 57.- Chf (knapp 50 Euro) gekostet und ich habe eine starke Sehschwäche und Hornhautverkrümmung.

Neue Brille – neue Freundin 😉 In Indien wollen alle immer und überall Selfies mit uns Europäern machen.
Mindrolling Monastery
Stupa – Mindrolling Monastery
Einer der grössten Buddhas der Welt

 

Nach einer Horror Autofahrt beim George Everest Haus, wäre kein Nebel gewesen, hätte man von dort aus den Himalaya gesehen.
Das alte Haus (Ruine) von George Everest, er hat Indien vermessen und der Mount Everest wurde nach ihm benannt.

Das indische Essen, eine Klasse für sich und dem Essen werde ich einen eigenen Beitrag widmen. Ich kannte die indische Küche nicht sehr gut bevor ich nach Indien gereist bin, aber auch dies hat alle meine Erwartungen übertroffen und da ich mich an gewisse Regeln gehalten habe, hatte ich nicht 1x Bauchschmerzen oder sonstige gesundheitliche Probleme. Habe meine Reiseapotheke nie angefasst und weiss, dass dies als Erst-Indienreisende nicht selbstverständlich ist.

Mit schwerem Herzen, aber dem wissen dass ich wieder komme werde, habe ich mich nach 3 Wochen wieder von Indien verabschiedet.

Die nächsten Ferien werde ich wieder in Indien verbringen, dieses mal aber ohne reisen, sondern ganz einfache Strandferien in Goa. So ist der Plan 😉 Gebucht ist noch nichts.

NAMASTE

 

PS: Ich war für 1 Tag an dem heiligen Ort Rishikesh, wird auch einen eigenen Beitrag erhalten 😉 Peace

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